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Donnerstag, 20. August 2015
Ermüdende Kinder und schwules Dreiergespann
Am Donnerstag, 20. Aug 2015
Ich führe meine Erzählungen am besten gleich am Tag nach dem Treffen mit der New Yorkerin und der Backpackerin aus der Schweiz fort, denn am nächsten Morgen sind meine Gastfamilie, also mein Onkel und seine Familie, und ich chinesisch essen gegangen. Wenn man morgens zum Chinesen geht, kann man dort brunchen und es nennt sich "Dim Sum". Glücklicherweise ist meine Tante Chinesin und weiß was man alles leckeres bestellen kann. Zum Beispiel gab es Rindfleisch mit Zucker oder Nudeln aus Reis, aber auch etwas, dass aussieht wie eine kleine Dampfnudel und mit einer roten süßen Soße gefüllt ist. Als mein Onkel meinte, dass in der Soße auch Fleisch ist wollte ich ihm gar nicht glauben. Die größte Herausforderung war jedoch sich am frühen morgen schon so stark konzentrieren zu müssen überhaupt etwas von dem leckeren Essen in den Mund zu befördern, weil man hier in Canada beim Chinesen, Japaner oder Koreaner nicht, wie an einer chinesischen Fast Food Bude in Deutschland, eine Gabel in die Hand gedrückt bekommt, sondern sich mit zwei langen dünnen stiehlförmigen Hölzern zufrieden geben muss.
Am 11. August mussten die Zwillinge zum Friseur. Also schnappten sie sich ihre Roller und düsten vor meiner Tante, Leona, und mir her. Auf dem Rückweg ging Leona schonmal vor um mit dem Kochen zu beginnen. In der Zeit besuchten die Kinder und ich die Enten, die ganz in der Nähe waren. Als wir uns auf den Heimweg machen wollten, fragte ich die Zwillinge, ob wir links oder rechts lang gehen sollten. Das war ein Fehler, denn natürlich wollte jede in eine unterschiedliche Richtung. Das Problem war, dass sie sich einfach auf ihre Roller stellten und sich auf dem Weg machten den eigenmächtig gewählten Heimweg anzutreten. Erst nach dem gefühlten hundertsten "STOP" meinerseits, hielten sie es für nötig stehen zu bleiben und sich zu mir umzudrehen, zurückkommen wollten sie aber leider nicht. Also beschloss ich die Sache anders anzugehen und kommandierte, dass die ganze Manschaft nun den rechten Heimweg anzutreten habe. Natürlich fing Alexis, die lieber links lang gegangen wäre, an zu schreien was das Zeug hielt und wollte sich definitiv nicht dazu bewegen lassen nach rechts zu fahren, während Sophia mein Kommando als "Okay" gedeutet hatte um ohne uns schonmal vor zu fahren. Um Alexis davon zu überzeugen, dass der rechte Weg vielleicht doch nicht so schlecht ist, musste ich sie auf den Schultern und ihren Roller in der Hand tragen. Als wir endlich zu hause angekommen waren, glücklicherweise ohne dass jemand überfahren oder zurückgelassen werden musste, beschloss ich mir die nochmal zu überlegen, ob ich wirklich eigene Kinder haben wollte.
Vielleicht wisst ihr schon, dass das mit dem Gras rauchen hier in Vancouver nicht so eng gesehen wird. Es stinkt an jeder Ecke danach, wenn man durch die Stadt läuft. An einem Abend war ich gerade in der U-Bahn in Richtung Heimat, da stiegen drei Leute ein, die sich mit ihrem "bezaubernden" Duft nach Gras natürlich direkt neben mich stellen mussten. Man sah auf den ersten Blick, dass alle drei stockschwul waren, weshalb ich mich fragte, ob es Dreiecksbeziehungen auch unter Homosexuellen gibt. Die Szene war wie in einem Film. Vor mir stand mit dem Rücken zu mir eine Person mit langen Haaren, Tussi-Tasche, Lederjacke und Flip Flop, die jedoch iritierender Weise ein männliches Gesicht aufwies und als Kontrast dazu einen echten Busen hatte, den ich jedoch erst beim Aussteigen bemerkte. Gegenüber stand ein Mann, geschminkt und trug eine Hot Pants und der letzte Mann hätte vom Äußeren her als Normalo durchgehen können, wenn er sich nicht seltsam gestikuliert hätte. Das witzige war, dass sie sich über jeden Witz tierisch beäumelten und es ihnen nichts auszumachen schien, dass hier noch andere Leute in der Nähe waren. Nach einer Weile musste ich mir echt überlegen, ob die Drei nicht vielleicht eine Wette verloren hatten, weil es einfach total skurril und übertrieben war, aber es viel keiner aus seiner Rolle und der echte Busen überzeugte mich dann doch davon, dass sie nicht schauspielerten.
Das ist der Glasball, auch Science World genannt, in Vancouver, der häufig auch auf Postkarten zu sehen ist.
Hier sieht man Granville Island. Das ist eine Halbinsel in Vancouver, mit einer riesigen Markthalle und einem wunderschönen Blick auf den Hafen in Vancouver.

Am 11. August mussten die Zwillinge zum Friseur. Also schnappten sie sich ihre Roller und düsten vor meiner Tante, Leona, und mir her. Auf dem Rückweg ging Leona schonmal vor um mit dem Kochen zu beginnen. In der Zeit besuchten die Kinder und ich die Enten, die ganz in der Nähe waren. Als wir uns auf den Heimweg machen wollten, fragte ich die Zwillinge, ob wir links oder rechts lang gehen sollten. Das war ein Fehler, denn natürlich wollte jede in eine unterschiedliche Richtung. Das Problem war, dass sie sich einfach auf ihre Roller stellten und sich auf dem Weg machten den eigenmächtig gewählten Heimweg anzutreten. Erst nach dem gefühlten hundertsten "STOP" meinerseits, hielten sie es für nötig stehen zu bleiben und sich zu mir umzudrehen, zurückkommen wollten sie aber leider nicht. Also beschloss ich die Sache anders anzugehen und kommandierte, dass die ganze Manschaft nun den rechten Heimweg anzutreten habe. Natürlich fing Alexis, die lieber links lang gegangen wäre, an zu schreien was das Zeug hielt und wollte sich definitiv nicht dazu bewegen lassen nach rechts zu fahren, während Sophia mein Kommando als "Okay" gedeutet hatte um ohne uns schonmal vor zu fahren. Um Alexis davon zu überzeugen, dass der rechte Weg vielleicht doch nicht so schlecht ist, musste ich sie auf den Schultern und ihren Roller in der Hand tragen. Als wir endlich zu hause angekommen waren, glücklicherweise ohne dass jemand überfahren oder zurückgelassen werden musste, beschloss ich mir die nochmal zu überlegen, ob ich wirklich eigene Kinder haben wollte.
Vielleicht wisst ihr schon, dass das mit dem Gras rauchen hier in Vancouver nicht so eng gesehen wird. Es stinkt an jeder Ecke danach, wenn man durch die Stadt läuft. An einem Abend war ich gerade in der U-Bahn in Richtung Heimat, da stiegen drei Leute ein, die sich mit ihrem "bezaubernden" Duft nach Gras natürlich direkt neben mich stellen mussten. Man sah auf den ersten Blick, dass alle drei stockschwul waren, weshalb ich mich fragte, ob es Dreiecksbeziehungen auch unter Homosexuellen gibt. Die Szene war wie in einem Film. Vor mir stand mit dem Rücken zu mir eine Person mit langen Haaren, Tussi-Tasche, Lederjacke und Flip Flop, die jedoch iritierender Weise ein männliches Gesicht aufwies und als Kontrast dazu einen echten Busen hatte, den ich jedoch erst beim Aussteigen bemerkte. Gegenüber stand ein Mann, geschminkt und trug eine Hot Pants und der letzte Mann hätte vom Äußeren her als Normalo durchgehen können, wenn er sich nicht seltsam gestikuliert hätte. Das witzige war, dass sie sich über jeden Witz tierisch beäumelten und es ihnen nichts auszumachen schien, dass hier noch andere Leute in der Nähe waren. Nach einer Weile musste ich mir echt überlegen, ob die Drei nicht vielleicht eine Wette verloren hatten, weil es einfach total skurril und übertrieben war, aber es viel keiner aus seiner Rolle und der echte Busen überzeugte mich dann doch davon, dass sie nicht schauspielerten.
Das ist der Glasball, auch Science World genannt, in Vancouver, der häufig auch auf Postkarten zu sehen ist.
Hier sieht man Granville Island. Das ist eine Halbinsel in Vancouver, mit einer riesigen Markthalle und einem wunderschönen Blick auf den Hafen in Vancouver.

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