Dienstag, 9. Februar 2016
Haialarm im Paradies
Die Lage meiner Wohnung koennte kaum besser sein. Ich kann zum Strand laufen, der Supermarkt, die Bank und die Bushaltestelle des 24h-Buses sind maximal 15 Minuten Fussweg. Also alles direct vor der Haustuer. Die letzte Woche durfte ich also in Reichweite des Strandes geniesse, was ich auch gleich am Montag schon ausnutzte und morgens eine Runde schwimmen ging. Da die Wellen hier aber ziemlich hoch sind, kann es passieren, dass man schon gleich beim Einstieg herumgewirbelt wird, ohne dass man eine grosse Chance hat gegen die Wassermassen anzukaempfen. Nachdem ich mich aus der Waschmaschine gekaempft hatte, lief ich in die Stadt, wo ein Bootcamp stattfand, welches ich uebers Internet gefunden hatte. Es hat total viel Spass gemacht und war mega anstrengend. Das schoene hier in Sydney ist, dass die Leute hier durch das Wetter immer draussen Sport machen. Auch Boxen oder Kraftuebungen warden im Park trainiert.
Für den Dienstag habe ich mir einen Surfkurs für den ganzen Tag gebucht. Schon früh morgens wurden alle eingeladen und dann ging es auf einen weiterentfernten Strand, wo die Wellen etwas anfängerfreundlicher waren. Sofort wurden die floßähnlichen Riesensurfbretter verteilt und ab ging es in die Welle. Es stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach war, auf dem Brett überhaupt aufzustehen, was sich aber nach der Mittagspause, jedoch schon wieder einfacher gestaltete. Nach einer Weile mussten wir alle aus dem Wasser, da ein Mann uns vom Strand aus warnte, dass er einen Hai gesehen habe. Für den Tag war es dann also vorbei mit Surfen.



Am Donnerstag musste ich das erste Mal zur Arbeit gehen. Das Büro ist total schön mit Blick auf die Harbour Bridge und das Opera House. Natürlich sieht man auch den Ozean und das Büro ist modern eingerichtet. Am ersten Tag musste ich hauptsächlich Zettel unterschreiben und sonstige organisatorische Sachen erledigen, wie z.B. einen Bankaccount zu eröffnen.
Mein Wochenende war überraschenderweise zugepackt, obwohl ich hier noch kaum Leute kenne. Samstags lieh ich mir ein Fahrrad und fuhr damit über die Harbour Bridge zum bekannten Manly Beach, wo ich auch zu einigen Aussichtspunkten in der Umgebung fuhr. Leider holte ich mir, wie beim Surfcamp übrigens auch, einen fetten Sonnenbrand.

Waterdragons bei Manly Beach


Kleiner Strand neben Manly Beach


Aussichtspunkt


Auf dem Rückweg lernte ich im Bus ein deutsches Au pair kennen, die mich auch, kaum zu Hause angekommen, fragte, ob ich nicht mit auf eine Hausparty wolle. Sofort wurde sich fertig gemacht und los ging es.
Sonntags traf ich mich mit zwei Leuten in Bondi Beach von wo wir bis zu meinem "Hausstrand" (Coogee Beach) liefen. Da ich in den letzten Tagen so viel Sonnenbrand bekommen hatte, trug ich den ganzen Tag lange Klamotten, einen Sonnenhut und Rucksack. Kompletter Touri-Look!!

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