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Montag, 15. Februar 2016
4.000 USB-Sticks
Diese Woche war meine erste komplette Arbeitswoche. Zu Beginn war ich eher nicht so beschäftigt und es war ab und zu langweilig, aber jetzt habe ich eine Aufgabe, die mich eine Weile auf Trab halten wird. Es gibt nämlich tatsächlich ein paar Sticks auf denen jeweils vier Dateien enthalten sind. Jedoch wurde eine Datei falsch benannt. Meine Aufgabe ist jetzt also jeden Stick aus der eigenen kleinen Plastiktüte zu fummeln, den Namen zu ändern und wieder zu verpacken. Die Zahl der Sticks beläuft sich auf 4.000 Stück, wenn ich also jeden Tag 200 Stück schaffe, bin ich in 20 Tagen fertig.
Aber ich hab natürlich auch Aufgaben die wirklich Spaß machen, zum Beispiel darf ich eine Kühltasche mit Logo organisieren oder ein Poloshirt und das finde ich dafür, dass ich erst eine Woche da bin und nur Abitur habe schön, dass sie mir auch solche Aufgaben anvertrauen.
Abgesehen vom Arbeiten war ich unter der Woche natürlich noch beim Bootcamp und am Strand.

Solche Statuen stehen überall in der Stadt, weil hier das Chinesische neue Jahr gefeiert wird.


Freitagabends habe ich ein paar Leute getroffen mit denen ich noch unterwegs war. Früh am nächsten Morgen habe ich mich aufgerafft und mit nach Bondi gelaufen, wo ich einem Typen von Gummtree (das ist sowas wie ebay) ein Surfbrett abkaufen wollte. Als er ankam, fuhr er mit einem ganzen Transporter voller neuer Bretter vor, die jedoch alle sehr labil und verdächtig günstig waren. Ich hatte natürlich nicht genug Bargeld dabei und machte mich direkt auf den Weg zur Bank um die Ecke. Auf dem Weg dorthin kam ich an einem Surfverleih vorbei. Hier fragte ich, ob ich nicht ein Surfbrett kaufen könne, da mir das mit dem Lieferwagen nicht so geheuer war. Die Frau war total nett und meinte ich solle erst einmal das Brett austesten bevor ich mich zum Kauf entscheide. Ich hatte zwar keine Schwimmsachen dabei, aber sie gab mir einfach einen Neopren und schon fand ich mich 15 Minuten später in den Wellen wieder. Danach war ich super glücklich und kaufte das Board. Abends traff ich mich mit einem spanischen Mädchen, dass ich freitags kennen gelernt hatte und wir versuchten beide unser Glück auf dem Surfbrett, was zwar nicht funktionierte, aber trotzdem Spaß machte.
Am nächsten Tag traff ich mich mit Charis, sie hatte ich in Canada kennen gelernt, in der Stadt, wo wir uns Chinatown anschauten.


Danach ging es zum Strand eine Runde schwimmen und ab zum Kurzfilmfestival. Dort werden unter freiem Himmel Kurzfilme auf einer riesigen Leinwand vorgeführt. Leider fing es nach einer Stunde an zu regnen, sodass wir beschlossen uns auf den Heimweg zu machen.

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