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Dienstag, 27. Oktober 2015
Eine Woche ohne Robbie und Leona
Am Dienstag, 27. Okt 2015
Wie ich letzte Woche schon geschrieben habe, waren ich diese Woche erst einmal etwas mit den Zwillingen und den Großeltern aus China alleine zu hause. Gleich in der ersten Nacht schon kamen beide Kinder erst einmal zu mir ins Bett gekrochen und haben mir den Schlaf geraubt. Naja, es war trotzdem irgendwie auch total süß so zwei kleine Knöpfe im Schlafanzug, mit Kuscheltier und Daumen im Mund mitten in der Nacht vor dem eigenen Bett stehen zu haben.
Tagsüber war ich mit einer anderen au pair in einem Thrift Store, wo wir dann tatsächlich Halloween Kostüme gefunden haben. Aber als ich dann heim kam, hatte Alexis Fieber und war total schlapp. Trotzdem sind wir dann mit ihr und Sophia an die frische Luft und haben den Halloweenladen in der Nähe besucht. Sophia ist tapfer durchgelaufen und hat sogar mutig auf die Knöpfe gedrückt, die machen dass sich manche gruselige Figuren bewegen und schaurig lachen. Alexis hat sich lieber hinter mir versteckt, was aber trotzdem noch mutiger war als eine Gruppe von 14-jähriger Mädels, die nach einem schnellen Lauf durch den Laden schnell wieder nach draußen verabschiedet haben und danach angefangen haben zu diskutieren, ob sie sich noch einmal rein trauen sollten.
Am Freitag mussten die Kinder nicht ins daycare und Leona war auch wieder zu hause.
Am Wochende war habe ich mich mit einer Gruppe von au pairs in einer riesigen Mall (Metrotown) getroffen. Sie hatte drei Stockwerke und wären dort nicht an jeder Abzweigung Schilder gewesen, hätte man sich ohne viel Mühe verlaufen können.
Außerdem haben waren wir auch noch im Time escape. Das gibt es wohl auch als Computerspiel. Man wird in einen abgedunkelten Raum eingeschlossen und muss dort Rätsel Lösen um die Tür aufzubekommen und dass in einer bestimmten Zeit. Es ist spannender als es klingt. Es war zum beispiel so, dass wir in dem Raum waren und dann haben wir ein Seil gefunden mit dem wir die Box aus dem Nebenraum irgendwie holen mussten. Die Box hatte ein Zahlenschloss. Hier mussten wir den Code rausbekommen und in der Box war eine Fernbedienung für ein Spielzeugauto, was im Nebenraum war, der nur mit einer Gittertür abgetrennt war. Das Auto hatte dann den Schlüssel mit dem wir in den Nebenraum gelangen konnten, wo wir dann die nächste Tür öffnen mussten.
An dem Tag habe ich auch noch die Bilder von der Backpackingtour bekommen, die Henriikka gemacht hatte.
Chinatown in Victoria

Der Wasserfall mit den Lachsen, die man hier sogar springen sieht

In Tofino auf den Felsen klettern

Tagsüber war ich mit einer anderen au pair in einem Thrift Store, wo wir dann tatsächlich Halloween Kostüme gefunden haben. Aber als ich dann heim kam, hatte Alexis Fieber und war total schlapp. Trotzdem sind wir dann mit ihr und Sophia an die frische Luft und haben den Halloweenladen in der Nähe besucht. Sophia ist tapfer durchgelaufen und hat sogar mutig auf die Knöpfe gedrückt, die machen dass sich manche gruselige Figuren bewegen und schaurig lachen. Alexis hat sich lieber hinter mir versteckt, was aber trotzdem noch mutiger war als eine Gruppe von 14-jähriger Mädels, die nach einem schnellen Lauf durch den Laden schnell wieder nach draußen verabschiedet haben und danach angefangen haben zu diskutieren, ob sie sich noch einmal rein trauen sollten.
Am Freitag mussten die Kinder nicht ins daycare und Leona war auch wieder zu hause.
Am Wochende war habe ich mich mit einer Gruppe von au pairs in einer riesigen Mall (Metrotown) getroffen. Sie hatte drei Stockwerke und wären dort nicht an jeder Abzweigung Schilder gewesen, hätte man sich ohne viel Mühe verlaufen können.
Außerdem haben waren wir auch noch im Time escape. Das gibt es wohl auch als Computerspiel. Man wird in einen abgedunkelten Raum eingeschlossen und muss dort Rätsel Lösen um die Tür aufzubekommen und dass in einer bestimmten Zeit. Es ist spannender als es klingt. Es war zum beispiel so, dass wir in dem Raum waren und dann haben wir ein Seil gefunden mit dem wir die Box aus dem Nebenraum irgendwie holen mussten. Die Box hatte ein Zahlenschloss. Hier mussten wir den Code rausbekommen und in der Box war eine Fernbedienung für ein Spielzeugauto, was im Nebenraum war, der nur mit einer Gittertür abgetrennt war. Das Auto hatte dann den Schlüssel mit dem wir in den Nebenraum gelangen konnten, wo wir dann die nächste Tür öffnen mussten.
An dem Tag habe ich auch noch die Bilder von der Backpackingtour bekommen, die Henriikka gemacht hatte.
Chinatown in Victoria

Der Wasserfall mit den Lachsen, die man hier sogar springen sieht

In Tofino auf den Felsen klettern

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Dienstag, 20. Oktober 2015
Wie schön es doch ist hier zu sein
Am Dienstag, 20. Okt 2015
Ich stelle immer wieder fest, dass ich so ein Glück habe hier sein zu dürfen. Ich komme hier hin, ohne zu wissen, wie ich das nächste halbe Jahr verbringen werde und ohne jemanden zu kennen und dann treffe ich so viele nette Menschen, die einem alle helfen wollen. Erst gestern habe ich das Angebot bekommen, mal bei ein paar Leuten mit Mountain Biken zu gehen, falls sich die Gelegenheit ergibt. Auch mit dem Wetter haben wir hier noch immer sehr viel Glück. Es ist immernoch schön warm und die Aussicht ist atemberaubend. Letzte Woche war ich im Sonnenschein joggen mit Blick auf Vancouver und mit den Bergen am Horizont.

In letzter Zeit ist auch jeden Tag was los und ich treffe mich fast täglich mit Leuten, die ich hier kennen gelernt habe. Zum Beispiel habe ich mich am Samstag Nachmittag mit einem Mädchen getroffen um in Vancouver nach Halloween Kostümen zu schauen. Als wir dann in der U-Bahn saßen, haben natürlich nur gequatscht und sind irgenwann bei der Endstation angekommen, wo wir eigentlich aussteigen wollten. Das wir das nicht getan hatten, merkten wir erst als wir schon den halben Weg wieder zurück gefahren sind. Als wir dann endlich in Vancouver waren, trafen wir uns dort mit einer großen Gruppe von au pairs und kamen somit gar nicht mehr dazu ein Kostüm zu kaufen.
Seit Samstag bin ich mit den Kindern und ihren Großeltern alleine zu hause. Wir müssen uns also um alles kümmern und schauen, dass die Kids das Haus nicht niederreißen. Dummerweise soll ich in dieser Woche das Auto nicht verwenden und mein Onkel hat seinen heiligen Sportswagen in der Garage genau unter mein Fahrrad gestellt, welches unter der Decke hängt. Traurigerweise bin ich also erst mal nur noch zu Fuß unterwegs. Da die Leute hier aber total nett sind, habe ich gestern jemanden gefunden, der mich zum Fußballtraining und zum Spiel am Abend mitnehmen konnte.
Momentan geht es langsam auf Halloween zu und hier ist das eine wirklich große Sache. Die Kinder freuen sich schon seit Wochen darauf und haben schon längst Kostüme und auch die Erwachsenen können auf Partys und andere Veranstaltungen gehen. Man kann es also eigentlich mit dem deutschen Fasching vergleichen, außer, dass der ganze Aufwand hier für nur eine Nacht betrieben wird. Die Häuser werden geschmückt mit Spinnen, Kürbissen, Skeletten und Totenschädeln und in jedem Laden findet man mindestens ein Produkt, dass etwas mit Halloween zu tun hat. Natürlich freue ich mich schon darauf, dass alles mal hier mit zu erleben und schon wieder ein Erlebnis, bei dem ich merke, wie schön es ist jetzt hier sein zu dürfen.


In letzter Zeit ist auch jeden Tag was los und ich treffe mich fast täglich mit Leuten, die ich hier kennen gelernt habe. Zum Beispiel habe ich mich am Samstag Nachmittag mit einem Mädchen getroffen um in Vancouver nach Halloween Kostümen zu schauen. Als wir dann in der U-Bahn saßen, haben natürlich nur gequatscht und sind irgenwann bei der Endstation angekommen, wo wir eigentlich aussteigen wollten. Das wir das nicht getan hatten, merkten wir erst als wir schon den halben Weg wieder zurück gefahren sind. Als wir dann endlich in Vancouver waren, trafen wir uns dort mit einer großen Gruppe von au pairs und kamen somit gar nicht mehr dazu ein Kostüm zu kaufen.
Seit Samstag bin ich mit den Kindern und ihren Großeltern alleine zu hause. Wir müssen uns also um alles kümmern und schauen, dass die Kids das Haus nicht niederreißen. Dummerweise soll ich in dieser Woche das Auto nicht verwenden und mein Onkel hat seinen heiligen Sportswagen in der Garage genau unter mein Fahrrad gestellt, welches unter der Decke hängt. Traurigerweise bin ich also erst mal nur noch zu Fuß unterwegs. Da die Leute hier aber total nett sind, habe ich gestern jemanden gefunden, der mich zum Fußballtraining und zum Spiel am Abend mitnehmen konnte.
Momentan geht es langsam auf Halloween zu und hier ist das eine wirklich große Sache. Die Kinder freuen sich schon seit Wochen darauf und haben schon längst Kostüme und auch die Erwachsenen können auf Partys und andere Veranstaltungen gehen. Man kann es also eigentlich mit dem deutschen Fasching vergleichen, außer, dass der ganze Aufwand hier für nur eine Nacht betrieben wird. Die Häuser werden geschmückt mit Spinnen, Kürbissen, Skeletten und Totenschädeln und in jedem Laden findet man mindestens ein Produkt, dass etwas mit Halloween zu tun hat. Natürlich freue ich mich schon darauf, dass alles mal hier mit zu erleben und schon wieder ein Erlebnis, bei dem ich merke, wie schön es ist jetzt hier sein zu dürfen.

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Dienstag, 13. Oktober 2015
Scheinbar ereignisslose Woche
Am Dienstag, 13. Okt 2015
Eigentlich dachte ich, dass diese Woche die erste Woche sein wird, in der ich wirklich nichts zu erzählen habe. Glücklicherweise schreibe ich mir jeden Tag auf, was ich gemacht habe und konnte deswegen doch noch etwas finden.
Diese Woche waren meine Großeltern noch da und natürlich wollten alle hören, was ich so die ganze Woche auf Vancouver Island getrieben habe und ob es sich gelohnt hat dort hin zu gehen. Auch die Kinder haben sich gefreut mich wieder zu sehen und haben mir erst einmal ihre tollen Halloween-Kostüme gezeigt (natürlich Tinkerbell und Cinderella). Generell ist hier schon total der Halloween-Wahnsinn ausgebrochen. Alle Shops haben eine mehr oder weniger kleine Halloween-Ecke eingerichtet und die Häuser sind innen und außen schon mit Spinnen und Totenköpfen dekoriert.
An einem Abend wollte ich mit ein paar anderen au pairs treffen, also holte ich sie mit dem Auto ab und wir fuhren zum Strand in White Rock um einfach ein bisschen zu quatschen und raus zu kommen. Nachdem wir aber wieder zum Auto kamen, ich alle wieder heim und nach Hause gefahren bin, entdeckte meine Tante ein Blatt bei der Windschutzscheibe und begann zu grinsen. Ich hatte meinen ersten Strafzettel bekommen, denn beim Parken am Strand hatte ich nicht damit gerechnet um die späte Stunde noch bezahlen zu müssen. Dafür musste ich dann am nächsten Morgen durch die Gegend rennen um ca. 25€ zu bezahlen.
Am Wochenende war ich mit ein paar au pairs feiern und wir konnten netterweise bei einem der au pairs übernachten. Am nächsten Tag kam ich natürlich müde zu hause an und wollte einfach nur duschen und mich nochmal hinlegen, aber als ich die Einfahrt vom Haus sehen konnte, rannten die Zwillinge draußen rum. Als sie mich dann sahen, rannten sie auf mich zu und umarmten mich. Daraufhin musste ich erst einmal eine Runde "Fangen" mit ihnen spielen. So ein "Willkommen" bekommt man nur selten.
Diese Woche waren meine Großeltern noch da und natürlich wollten alle hören, was ich so die ganze Woche auf Vancouver Island getrieben habe und ob es sich gelohnt hat dort hin zu gehen. Auch die Kinder haben sich gefreut mich wieder zu sehen und haben mir erst einmal ihre tollen Halloween-Kostüme gezeigt (natürlich Tinkerbell und Cinderella). Generell ist hier schon total der Halloween-Wahnsinn ausgebrochen. Alle Shops haben eine mehr oder weniger kleine Halloween-Ecke eingerichtet und die Häuser sind innen und außen schon mit Spinnen und Totenköpfen dekoriert.
An einem Abend wollte ich mit ein paar anderen au pairs treffen, also holte ich sie mit dem Auto ab und wir fuhren zum Strand in White Rock um einfach ein bisschen zu quatschen und raus zu kommen. Nachdem wir aber wieder zum Auto kamen, ich alle wieder heim und nach Hause gefahren bin, entdeckte meine Tante ein Blatt bei der Windschutzscheibe und begann zu grinsen. Ich hatte meinen ersten Strafzettel bekommen, denn beim Parken am Strand hatte ich nicht damit gerechnet um die späte Stunde noch bezahlen zu müssen. Dafür musste ich dann am nächsten Morgen durch die Gegend rennen um ca. 25€ zu bezahlen.
Am Wochenende war ich mit ein paar au pairs feiern und wir konnten netterweise bei einem der au pairs übernachten. Am nächsten Tag kam ich natürlich müde zu hause an und wollte einfach nur duschen und mich nochmal hinlegen, aber als ich die Einfahrt vom Haus sehen konnte, rannten die Zwillinge draußen rum. Als sie mich dann sahen, rannten sie auf mich zu und umarmten mich. Daraufhin musste ich erst einmal eine Runde "Fangen" mit ihnen spielen. So ein "Willkommen" bekommt man nur selten.
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