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Mittwoch, 16. September 2015
Bikepark in Whistler
Am Mittwoch, 16. Sep 2015
Das Wetter war die letzte Woche eigentlich ganz schön, aber leider war es immernoch zu kalt um schwimmen zu gehen. Deswegen waren wir zwar am Strand, aber nur um Muscheln zu sammeln. Am nächsten Tag sind wir dann in den Queen Elizabeth Park gefahren. Der liegt mitten in Vancouver, aber während man darin herumläuft, hat man nicht den Eindruck sich in einer Großstadt zu befinden, weil der Park auf einem Hügel in Downtown Vancouver liegt. Auf dem Weg nach oben haben Leona, die Zwillinge und ich unzählige Eichhörnchen gesehen und oben angekommen haben wir eine Art Tropenhaus besucht. Mit vielen verschiedenen Pflanzen und bunten Vögeln.

Der Sonntag war das Highlight der Woche, weil mein Onkel mich nach Whistler mitgenommen hat zum Mountainbiken. Auf dem Weg dahin, haben wir ein Streifenhörnchen gesehen. Die sind wirklich total süß und winzig. So groß wie ein kleines Meerschweinchen mit einem Eichnhörnchenschwanz. In Whistler haben wir dann die Fahrräder gemietet und die Schutzkleidung angezogen bevor wir mit dem Lift auf den Berg gefahren sind. Gerade als wir uns ganz normal unterhalten stapft ein Teenager Schwarzbär unter unserer Gondel durch den Wald. Ein wahnsinns Erlebnis. Der Bär hat uns gar nicht beachtet während wir komplett ausgeflippt sind. Oben angekommen sind wir dann zwei mal eine einfache Strecke gefahren und beim dritten Mal eine die etwas schwerer und ganz nach meinem Geschmack war. Danach mussten wir die Fahrräder auch schon wieder abgeben, dabei sind mir peinlicherweise doch tatsächlich Tränen in die Augen gestiegen, weshalb ich mir versprochen habe auf jeden Fall nochmal nach Whistler zu kommen um Mountain Biken zu gehen. Vieleicht komme ich ja dann mit einem Selfie mit einem Bär zurück.

Direkt nach Whistler hat mein Onkel mich bei einem Holi Colour Festival abgesetzt, wo ich mich mit ein paar deutschen au pair getroffen habe. Auf dem Heimweg habe ich in der U-Bahn eine Gruppe von deutschen Jungs beobachtet, die sich so benommen haben wie sich deutsche Jungs mit 16 halt benehmen. Sie haben sich gegenseitig geschubst und rumgegrölt. Das ist etwas, dass ich hier auf jeden Fall schonmal nicht vermisse. So etwas würden Kanadier niemals tun. Jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit, wenn sie komplett nüchtern sind.

Der Sonntag war das Highlight der Woche, weil mein Onkel mich nach Whistler mitgenommen hat zum Mountainbiken. Auf dem Weg dahin, haben wir ein Streifenhörnchen gesehen. Die sind wirklich total süß und winzig. So groß wie ein kleines Meerschweinchen mit einem Eichnhörnchenschwanz. In Whistler haben wir dann die Fahrräder gemietet und die Schutzkleidung angezogen bevor wir mit dem Lift auf den Berg gefahren sind. Gerade als wir uns ganz normal unterhalten stapft ein Teenager Schwarzbär unter unserer Gondel durch den Wald. Ein wahnsinns Erlebnis. Der Bär hat uns gar nicht beachtet während wir komplett ausgeflippt sind. Oben angekommen sind wir dann zwei mal eine einfache Strecke gefahren und beim dritten Mal eine die etwas schwerer und ganz nach meinem Geschmack war. Danach mussten wir die Fahrräder auch schon wieder abgeben, dabei sind mir peinlicherweise doch tatsächlich Tränen in die Augen gestiegen, weshalb ich mir versprochen habe auf jeden Fall nochmal nach Whistler zu kommen um Mountain Biken zu gehen. Vieleicht komme ich ja dann mit einem Selfie mit einem Bär zurück.

Direkt nach Whistler hat mein Onkel mich bei einem Holi Colour Festival abgesetzt, wo ich mich mit ein paar deutschen au pair getroffen habe. Auf dem Heimweg habe ich in der U-Bahn eine Gruppe von deutschen Jungs beobachtet, die sich so benommen haben wie sich deutsche Jungs mit 16 halt benehmen. Sie haben sich gegenseitig geschubst und rumgegrölt. Das ist etwas, dass ich hier auf jeden Fall schonmal nicht vermisse. So etwas würden Kanadier niemals tun. Jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit, wenn sie komplett nüchtern sind.
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Dienstag, 8. September 2015
Fast zwei nasse Hosen
Am Dienstag, 8. Sep 2015
Diese Woche war ein wenig stressiger als die vorherigen. Grund dafür war, dass die Frau meines Onkels für eine Woche auf einen Ausflug musste. Gleich am ersten Tag ohne ihre Hilfe bin ich alleine mit den Kids zu den Enten gelaufen. Auf dem Weg dahin musste ich ihnen natürlich auch einen Dorfkindmoment mit auf den Weg geben und habe ihnen gezeigt, dass man mit einer Frucht eines Ahornbaumes auf der Nase aussieht wie...? Natürlich sieht man damit laut den Kindern wie ein Einhorn aus. Deswegen waren sie davon auch total begeistert auch wenn sie von den anderen Passanten verwirrt gemustert wurden. Sowas kennt man halt nur auf dem Dorf.
An einem anderen Tag bin ich mit den Kindern eine viertel Stunde, ich zu Fuß, die Kinder mit den Rollern, zu einem Spielplatz gegangen. Als wir dann da waren, haben sie sofort angefangen rumzuspringen und ich sollte sie auf der Schaukel anschubsen. Als sie dann auf dem Klettergerüst gespielt haben, trug ich ihnen auf mir sofort Bescheid zu geben, wenn sie auch nur annähernd aufs Klo müssen. Beide versprachen es und spielten noch eine Weile. Dann verliesen wir den Spielplatz und kurz nachdem wir den Spielplatz verlassen hatten, fällt auf einmal beiden ein, dass sie furchtbar dringend aufs Klo müssen. ("Danke, dafür Mädels!!"). Natürlich haben wir uns daraufhin beeilt, Alexis ist mit ihrem Roller auch noch hingefallen, aber schlussendlich habe ich es dann doch noch geschafft meinem Onkel zwei trockene und glückliche Kinder vorzuweisen.
Am Samstag habe ich eine 6-stündige Wanderung in einem Provincial Park in der Nähe von Vancouver unternommen. Es war sehr anstrengend und war wandern und klettern zu gleichen Teilen, aber es hat sich allein schon wegen der Sicht von der Spitze des Berges gelohnt. Auf der einen Seite Flachland und die Städte, auf der anderen Seite die Berge und direkt vor einem sieht man die Spitze eines benachbarten Berges.



An einem anderen Tag bin ich mit den Kindern eine viertel Stunde, ich zu Fuß, die Kinder mit den Rollern, zu einem Spielplatz gegangen. Als wir dann da waren, haben sie sofort angefangen rumzuspringen und ich sollte sie auf der Schaukel anschubsen. Als sie dann auf dem Klettergerüst gespielt haben, trug ich ihnen auf mir sofort Bescheid zu geben, wenn sie auch nur annähernd aufs Klo müssen. Beide versprachen es und spielten noch eine Weile. Dann verliesen wir den Spielplatz und kurz nachdem wir den Spielplatz verlassen hatten, fällt auf einmal beiden ein, dass sie furchtbar dringend aufs Klo müssen. ("Danke, dafür Mädels!!"). Natürlich haben wir uns daraufhin beeilt, Alexis ist mit ihrem Roller auch noch hingefallen, aber schlussendlich habe ich es dann doch noch geschafft meinem Onkel zwei trockene und glückliche Kinder vorzuweisen.
Am Samstag habe ich eine 6-stündige Wanderung in einem Provincial Park in der Nähe von Vancouver unternommen. Es war sehr anstrengend und war wandern und klettern zu gleichen Teilen, aber es hat sich allein schon wegen der Sicht von der Spitze des Berges gelohnt. Auf der einen Seite Flachland und die Städte, auf der anderen Seite die Berge und direkt vor einem sieht man die Spitze eines benachbarten Berges.



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Montag, 31. August 2015
Am Montag, 31. Aug 2015
Letzten Mittwoch schlug Leona vor, dass wir die Kinder doch zu einem Maislaberinth bringen könnten, nachdem wir sie vom Kindergarten abgeholt haben. Es war wunderschönes Wetter und Leona und die Kinder waren total überwältigt davon ein Maisfeld mal aus der Nähe zu sehen. Weil man an der ersten Abzweigung des Kinderlabyrinthes einen Wegweiser vorfand, kam ich mir anfangs ziemlich veräppelt vor. Später als Leona, mit ihren mittlerweile vom staubigen Boden total braunen und eingestaubten Birkenstocksandalen, die Kinder und ich eine Weile durch das Maisfeld gelatscht sind, änderte ich dann meine Meinung zum Schwierigkeitsgrad des Labyrinths. Nach einiger Zeit gelang es uns jedoch den Ausgang zu finden und die müden Kinder waren wieder motiviert sich mit dem Spielplatz vor dem Maisfeld zu beschäftigen. Plötzlich kam Alexis auf die Idee, dass sie doch aus ca. 1,60 m in einen Heuhaufen springen könnte. Leider landete sie auf dem Po auf einer Stelle mit wenig Heu. Das Geschrei war groß und wir beschlossen erst einmal wieder heim zu fahren.

Am nächsten Tag habe ich abends Fußballtraining und weil ich tagsüber die Gelegenheit zum Schwimmen versäumt hatte, nahm ich meine Badesachen mit um nach dem Training mich ein wenig abzukühlen. Am Strand angekommen, empfing mich ein atemberaubender Anblick. Die Sonne war dabei unter zu gehen, einige Leute schwammen im Wasser und andere machten Fotos von der wunderschönen Kulisse. Letzteren machte ich es nach, aber zum Schwimmen konnte ich mich dann nicht überwinden, weil es bald dunkel werden sollte.

Der Samstag war ein schöner Tag. Schon morgens traf ich mich mit einer Polin, die ich an der Bushaltestelle kennen gelernt hatte. Sie lebt hier in Kanada und nachdem wir in einem Cafe ein wenig gequatscht hatten, machten wir uns auf den Weg zum Strand, obwohl es wie wild am Stürmen war. Bei dem Anblick des Meeres habe ich mir echt gewünscht mein Surfbrett bei mir zu haben. Als ich wieder nach hause kam, viel mir auf, dass wir kein Strom mehr hatten. Die Ampeln funkionierten nicht, der Kühlschrank war tot und ich hatte kein Internet mehr. Auch als ich mit einer Freundin ins Kino wollte, wurden wir wieder heim geschickt. Angeblich passiert so ein Blackout hier ein- bis dreimal im Jahr. Die Bewohner sind also mit Kerzen auf den Sturm vorbereitet.

Am nächsten Tag habe ich abends Fußballtraining und weil ich tagsüber die Gelegenheit zum Schwimmen versäumt hatte, nahm ich meine Badesachen mit um nach dem Training mich ein wenig abzukühlen. Am Strand angekommen, empfing mich ein atemberaubender Anblick. Die Sonne war dabei unter zu gehen, einige Leute schwammen im Wasser und andere machten Fotos von der wunderschönen Kulisse. Letzteren machte ich es nach, aber zum Schwimmen konnte ich mich dann nicht überwinden, weil es bald dunkel werden sollte.

Der Samstag war ein schöner Tag. Schon morgens traf ich mich mit einer Polin, die ich an der Bushaltestelle kennen gelernt hatte. Sie lebt hier in Kanada und nachdem wir in einem Cafe ein wenig gequatscht hatten, machten wir uns auf den Weg zum Strand, obwohl es wie wild am Stürmen war. Bei dem Anblick des Meeres habe ich mir echt gewünscht mein Surfbrett bei mir zu haben. Als ich wieder nach hause kam, viel mir auf, dass wir kein Strom mehr hatten. Die Ampeln funkionierten nicht, der Kühlschrank war tot und ich hatte kein Internet mehr. Auch als ich mit einer Freundin ins Kino wollte, wurden wir wieder heim geschickt. Angeblich passiert so ein Blackout hier ein- bis dreimal im Jahr. Die Bewohner sind also mit Kerzen auf den Sturm vorbereitet.
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