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Dienstag, 8. Dezember 2015
Weihnachtswoche
Am Dienstag, 8. Dez 2015
Mittwochs kamen die Kinder vom Kindergarten nach Hause und sofort zogen wir los um die Enten zu füttern. Natürlich waren auf dem Rückweg einige schöne Blätter und Blumen zu entdecken, die alle mitgenommen werden mussten. Alexis entschied jedoch, dass es meine Aufgabe war ihre Blätter zu tragen, weil, wie sie mir erklärte, sie selber keine Lust darauf hatte. Sie drückte mir also ihre Sammlung in die Hand und grinste mich verschmitzt an, während sie auf meine Reaktion wartete. Ich erklärte ihr also, dass ich ihre Blätter nicht tragen werde und hielt sie ihr entgegen. Natürlich machte sie keinerlei Anstalten mir alles wieder abzunehmen. Also legte ich die Blätter einfach vor ihr auf den Boden und ging schonmal in Richtung Heimat, woraufhin sie sich auf den nassen Boden setzte und anfing zu heulen. Nachdem ich sie wieder hochgehoben habe um sie auf die Beine zu stellen und Sophia ihr anbot ihre Blätter zu tragen, hörte sie auf zu weinen und trug ihre Blätter doch tatsächlich selber nach Hause. Zu Hause angekommen, stellte sie aber noch klar, dass sie mich nicht mög, weil ich überhaupt nicht nett zu ihr gewesen sei.
Am nächsten Tag jedoch ging ich schon alleine mit ihr zum Spielplatz, Sophia war zu müde, und spielte mit Alexis "Verstecken".
Am Wochenende kam Kristin zu Besuch. Sie ist ein Au pair und ist in eine Familie in Squamish umgezogen. Zusammen mit ein paar anderen Au pairs sind wir auf den Weihnachtsmarkt in Vancouver gegangen, wo man Glühwein, Bratwurst, Waffeln und sogar deutschen Obstler kaufen konnte. Allerdings war der Weihnachtsmarkt sogar kleiner als der in Villmar und man musste 5,50€ Eintritt zahlen.

Danach sind wir noch ein wenig in Vancouver im Regen herumgestapft.
Sonntags gab es eine Santa Claus Parade, die auch total schön war. Riesige Gruppen laufen tanzent oder Musik spielend an einem vorbei. Manche verteilen sogar noch Süßigkeiten oder sonstige Sachen.
Abends liefen Kristin und ich noch ein wenig durch die Stadt bevor sie wieder nach Squamish musste. Dabei machten wir einige Fotos von Vancouver bei Nacht.

Als ich Abends endlich zu Hause war, stürmte es so sehr, dass der Strom ausfiel und man im dunkeln aufs Klo musste und ich natürlich nicht mehr duschen konnte.
Am nächsten Tag jedoch ging ich schon alleine mit ihr zum Spielplatz, Sophia war zu müde, und spielte mit Alexis "Verstecken".
Am Wochenende kam Kristin zu Besuch. Sie ist ein Au pair und ist in eine Familie in Squamish umgezogen. Zusammen mit ein paar anderen Au pairs sind wir auf den Weihnachtsmarkt in Vancouver gegangen, wo man Glühwein, Bratwurst, Waffeln und sogar deutschen Obstler kaufen konnte. Allerdings war der Weihnachtsmarkt sogar kleiner als der in Villmar und man musste 5,50€ Eintritt zahlen.

Danach sind wir noch ein wenig in Vancouver im Regen herumgestapft.
Sonntags gab es eine Santa Claus Parade, die auch total schön war. Riesige Gruppen laufen tanzent oder Musik spielend an einem vorbei. Manche verteilen sogar noch Süßigkeiten oder sonstige Sachen.
Abends liefen Kristin und ich noch ein wenig durch die Stadt bevor sie wieder nach Squamish musste. Dabei machten wir einige Fotos von Vancouver bei Nacht.

Als ich Abends endlich zu Hause war, stürmte es so sehr, dass der Strom ausfiel und man im dunkeln aufs Klo musste und ich natürlich nicht mehr duschen konnte.
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Dienstag, 1. Dezember 2015
Black Friday
Am Dienstag, 1. Dez 2015
Nachdem ich letzten Montag Abend erschöpft heimgekommen bin, war ich zu müde noch ins Fußballtraining zu gehen und habe mich stattdessen einfach mal ausgeruht.
Mittwochs dann haben Leona und ich nochmal mit den Kindern Fahrrad fahren geübt und dieses Mal haben sie es doch tatsächlich geschafft. Erst Alexis und dann Sophia. Leona und ich waren natürlich total aus dem Häuschen, während die Kinder ganz professionell ihren Erfolg ignoriert haben. Abends habe ich die Kinder mal wieder ins Bett gebracht, habe sie geduscht und ihnen Geschichten vorgelesen, aber dann als ich los wollte um mich mit Leuten zu treffen, hatte Alexis auf einmal eine blutige Nase. Erst meinten alle, das sei bestimmt vom in der Nase bohren, aber sie ist gefallen und auf das Klavier des singenden Spielzeugweihnachtsmann geknallt.
Freitags war Black Friday und da das hier so eine große Sache ist, dachte ich gehe ich mal in die Mal und schaue den Kanadiern beim rumrennen zu. Die Preise sind echt der Wahnsinn. Die meisten Shops bieten mindestens 30% auf alles und dann werden die sowieso schon reduzierten Sachen noch einmal runtergesetzt. Es lohnt sich echt die Weihnachtsgeschenke am Black Friday zu besorgen.
Das coolste war aber, dass mitten in der Mall doch tatsächlich der Weihnachtsmann saß und vor ihm aufgereiht die Kinder mit ihren Eltern warteten um mit ihm ein Foto machen zu dürfen. Wie im Film!!

Als die anderen Au pairs schon gegangen sind, bin ich noch ein bisschen durch die Mall gelaufen und hatte ein wenig Orientierungsschwierigkeiten, da die Mall (Metrotown) unglaublich riesig ist. Ich stand also mitten in der Mall und blickte verwirrt um mich, als mich plötzlich eine junge Frau ansprach. Ich dachte erst sie wolle mir helfen den Weg zu finden, aber dann hielt sie mir einen Zettel entgegen mit der Aufschrift: You have been scouted by NEXT. Und einem Titelblatt der Vogue abgedruckt.
Nachdem ich die shoppende Meute fertig beglotzt habe, bin ich nach Downtown Vancouver gefahren um dort mit Henriikka ein paar Bilder von Vancouver bei Nacht zu machen.

Und zum Abschluss des Tages habe ich mich mit ein paar Leuten aus der Mannschaft in einem Restaurant getroffen.
Diesen Samstag Abend war ich mal nicht feiern, da ich beschlossen habe das Geld eher fürs Snowboarden auszugeben. Stattdessen bin ich auf die finnische Weihnachtsparty von Henriikkas Gastfamilie gegangen, wo es finisches Essen gab und sonst generell eigentlich nur Finnen da waren.
Am nächsten Morgen habe ich dann noch ein Busticket geschenkt bekommen und bin damit gut gelaunt nach Hause gefahren.
Mittwochs dann haben Leona und ich nochmal mit den Kindern Fahrrad fahren geübt und dieses Mal haben sie es doch tatsächlich geschafft. Erst Alexis und dann Sophia. Leona und ich waren natürlich total aus dem Häuschen, während die Kinder ganz professionell ihren Erfolg ignoriert haben. Abends habe ich die Kinder mal wieder ins Bett gebracht, habe sie geduscht und ihnen Geschichten vorgelesen, aber dann als ich los wollte um mich mit Leuten zu treffen, hatte Alexis auf einmal eine blutige Nase. Erst meinten alle, das sei bestimmt vom in der Nase bohren, aber sie ist gefallen und auf das Klavier des singenden Spielzeugweihnachtsmann geknallt.
Freitags war Black Friday und da das hier so eine große Sache ist, dachte ich gehe ich mal in die Mal und schaue den Kanadiern beim rumrennen zu. Die Preise sind echt der Wahnsinn. Die meisten Shops bieten mindestens 30% auf alles und dann werden die sowieso schon reduzierten Sachen noch einmal runtergesetzt. Es lohnt sich echt die Weihnachtsgeschenke am Black Friday zu besorgen.
Das coolste war aber, dass mitten in der Mall doch tatsächlich der Weihnachtsmann saß und vor ihm aufgereiht die Kinder mit ihren Eltern warteten um mit ihm ein Foto machen zu dürfen. Wie im Film!!

Als die anderen Au pairs schon gegangen sind, bin ich noch ein bisschen durch die Mall gelaufen und hatte ein wenig Orientierungsschwierigkeiten, da die Mall (Metrotown) unglaublich riesig ist. Ich stand also mitten in der Mall und blickte verwirrt um mich, als mich plötzlich eine junge Frau ansprach. Ich dachte erst sie wolle mir helfen den Weg zu finden, aber dann hielt sie mir einen Zettel entgegen mit der Aufschrift: You have been scouted by NEXT. Und einem Titelblatt der Vogue abgedruckt.
Nachdem ich die shoppende Meute fertig beglotzt habe, bin ich nach Downtown Vancouver gefahren um dort mit Henriikka ein paar Bilder von Vancouver bei Nacht zu machen.

Und zum Abschluss des Tages habe ich mich mit ein paar Leuten aus der Mannschaft in einem Restaurant getroffen.
Diesen Samstag Abend war ich mal nicht feiern, da ich beschlossen habe das Geld eher fürs Snowboarden auszugeben. Stattdessen bin ich auf die finnische Weihnachtsparty von Henriikkas Gastfamilie gegangen, wo es finisches Essen gab und sonst generell eigentlich nur Finnen da waren.
Am nächsten Morgen habe ich dann noch ein Busticket geschenkt bekommen und bin damit gut gelaunt nach Hause gefahren.
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Mittwoch, 25. November 2015
Und schon wieder in Whistler
Am Mittwoch, 25. Nov 2015
In dieser Woche ist einiges passiert. Von Feiern unter der Woche, über Fahrrad fahren üben mit den Kindern bis zum Snowboarden in Whistler. Aber von Anfang an. Dienstag beim Abendessen bekomme ich eine WhatsApp-Nachricht von Julia, ob Kristin und ich nicht in Downtown feiern gehen wollen und sie würde dann so in eineinhalb Stunden los gehen. Ich habe mir natürlich erst einmal überlegt, was ich jetzt mache, so mitten unter der Woche und ich wollte die Kinder auch noch ins Bett bringen, aber dann habe ich gedacht, warum den nicht und habe mich total abgehetzt um mich fertig zu machen, die Kinder ins Bett zu bringen und zur Julia zu kommen. Wir sind dann auch direkt in die Stadt gefahren und da wir mit dem letzten Bus um viertel vor zwei wieder heim wollten, sind wir schon um zehn in den Club gegangen. Dummerweise war die Musik, aber so gut, dass wir noch nicht so früh gehen wollten und letztendlich den ersten Bus am morgen genommen hatten, also um sechs Uhr morgens bei Julias Haus angekommen sind. Um sieben Uhr war ich dann also wieder bei mir zu hause und die Kinder wollten Fahrrad fahren lernen, aber ohne Stützräder. Also musste ich total übermüdet hinter ihnen her rennen um einen Sturz zu verhindern.
Henriikka und ich sind dann am Freitag früh nach Whistler gefahren und haben eine Wanderung zu den Seen rund um Whistler gemacht. Das Wetter und die Aussicht waren wunderbar und es ist einfach traumhaft vor einem See zu stehen und dahinter einen Blick auf schneebedeckte Berge zu haben.

Am nächsten Tag haben wir uns Skier und Snowboard an die Füße geschnallt und haben die Pisten unsicher gemacht. Das Wetter war wieder unglaublich gut, aber leider waren die Pisten vereist und überfüllt.

Ganz anders am Montag, wo ich nochmal alleine Snowboarden war. Es gab Neuschnee und es hat den ganzen Tag geschneit, sodass ich mir schon überlegt hatte, ob ich nicht für meine restliche Zeit, die ich in Kanada verbringe nach Whistler ziehen sollte. Aber das wäre leider unbezahlbar.


Henriikka und ich sind dann am Freitag früh nach Whistler gefahren und haben eine Wanderung zu den Seen rund um Whistler gemacht. Das Wetter und die Aussicht waren wunderbar und es ist einfach traumhaft vor einem See zu stehen und dahinter einen Blick auf schneebedeckte Berge zu haben.

Am nächsten Tag haben wir uns Skier und Snowboard an die Füße geschnallt und haben die Pisten unsicher gemacht. Das Wetter war wieder unglaublich gut, aber leider waren die Pisten vereist und überfüllt.

Ganz anders am Montag, wo ich nochmal alleine Snowboarden war. Es gab Neuschnee und es hat den ganzen Tag geschneit, sodass ich mir schon überlegt hatte, ob ich nicht für meine restliche Zeit, die ich in Kanada verbringe nach Whistler ziehen sollte. Aber das wäre leider unbezahlbar.


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