Donnerstag, 24. März 2016
Zootiere haben den schoensten Blick
Gleich am Montag der letzten Woche flog Clara nach Cairns, das liegt im Norden Australiens, und fuhr mit einem deutschen Maedchen die Ostkueste entlang zurueck nach Sydney. Ich habe in der Zeit viel gearbeitet und musste auch ein paar Mal umziehen.
Nachdem mein Kollege, bei dem wir uebernachten durften, Clara zum Zug in Richtung Flughafen gebracht hatte, fuhr er mich zum Hostel, in dem ich bleiben werde bis Clara sich wieder auf den Weg nach Deutschland macht. Ich hatte leider nur 2 Naechte gebucht, da ich erst einmal schauen wollte, wie das Hostel ist. Als ich dann meinen Aufenthalt verlaengern wollte, wurde mir an der Rezeption erklaert, dass ich erst auschecken muesse um dann wieder einzuchecken. Das an sich waere nicht das Problem gewesen nur leider muss man auch sein Gepaeck aus dem Zimmer in den Keller tragen und nach 4 Stunden wieder nach oben schleppen.
Am Donnerstag traff ich mich mit der Studentin, die ich beim Surfkurs kennen gelernt habe fuer einen Tanzkurs. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten wuerde. Es stellte sich heraus, dass es jamaikanischer Tanz war, also sehr viel Huefteinsatz mit leichtem Hang zum Twerken. Ich kam mir ziemlich bescheuert vor, da ich definitiv keine begabte Taenzerin bin, aber Spass gemacht hat es trotzdem irgendwie. Gleich danach ging es in eine Bar, wo ich mich mit Leuten vom Bootcamp traff, denn es war St Patrick's Day. Das ist ein irischer Feiertag, weshalb jeder etwas gruenes anziehen musste.
Samstags war ich im Taronga Zoo mit Yanin und ihren WG-Mitbewohnerinnen. Der Zoo war einfach wunderbar. Wenn man Koalas, Giraffen, Kaengurus und all die anderen Tiere sieht ist es schon cool, aber sie mit Blick auf das Opera House, die Stadt und die Harbour Bridge zu sehen, sprengt einfachen den Rahmen. Das Geld hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn ich am Anfang meine Zweifel hatte.





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Montag, 14. März 2016
Papageien beim Campen
Diese Woche war sehr anstrengend, denn wir mussten aus unserem Apartment ausziehen. Dienstags hatten wir naemlich einen grossen Streit mit dem Vermieter, der nicht wollte, dass Clara bei uns im Apartment bleibt, sodass Yanin, Clara und ich beschlossen auszuziehen. Die erste Nacht nach dem heftigen Streit konnten wir alle bei meinem Kollegen uebernachten, wofuer wir sehr dankbar waren. Yanin konnte schon in der zweiten Nacht in einem neuen Apartment schlafen, da eine Freundin in einem Apartment schlaeft, wo noch ein Bett frei war. Clara und ich blieben die ganze letzte Woche bei meinem Kollegen.
Mittwochabends nahm ich Clara mit ins Bootcamp und danach gingen wir mit der ganzen Bootcamp-Mannschaft zu einem Festivalgelaende, wobei man hier unter Festival nicht unbedingt einen riesigen Menschenauflauf versteht. Trotzdem war es schoen sich mit den Leuten zu unterhalten und ein wenig herumzualbern, nachdem man sich zusammen abgekaempft hatte.
Einen Tag spaeter traff ich Yanin und Clara in Yanins Uni, wo wir uns auf Wohnungssuche machten. Leider kam bei dem Ganzen nicht sehr viel heraus, sodass wir jetzt in ein Hostel ziehen werde.
Nach der Arbeit fuhren Clara und ich nach Hause, wo wir uns fertig machten, da wir mit ein paar Leuten vom Bootcamp feiern gehen wollten.Wir gingen in eine Bar bei Darlingharbour. Das liegt direkt am Wasser und man hat einen wunderschönen Blick.
Am nächsten Morgen ging es volles Programm weiter. Wir traffen uns nämlich mit zwei Au pairs in der Stadt, von wo wir in die Blue Mountains fuhren. Dort angekommen war erst einmal eine allgemeine Pinkelpause angesagt und dann konnte es los gehen mit der Wanderung. Unser Zelt war wahnsinnig schwer und riesig noch dazu. In der Hitze sind wir trotz Gewicht und anfänglichen Startschwierigkeiten, weil keiner glaubte, dass wir so weit laufen könnten, 20 km gelaufen und haben es abends sogar noch fertig gebracht unser Zelt selbst aufzubauen.
Der Blick auf der Wanderung selbst war wunderschön. Wir konnten Wasserfälle, sogar grüne und rote Papageien und weiße Kakadus bewundern.





Am nächsten Tag waren wir alle noch müde, weshalb wir direkt die 7 Kilometer zum Zug liefen. Zu Hause angekommen, sprangen Clara und ich erst einmal in den Pool bevor es Abendessen gab.

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Montag, 7. März 2016
Besuch aus Deutschland
Da ich Emily und Marlon schon so viele Male zufällig gesehen habe, dachte ich es sei an der Zeit sich auch mal zu verabreden. Leider war Emily schon abgereist, aber Marlon war noch in Sydney, sodass wir uns in einer meiner Mittagspausen treffen konnten. Wir liefen einfach ein wenig durch die Stadt und quatschten über alles was wir so nach der Schule bis jetzt erlebt hatten.
Freitags ging ich mit meiner Zimmernachbarin, Yanin, und noch zwei anderen nach der Arbeit schnorcheln. Es ist genau so wie man es sich vorstellt. Ich fahre also direkt von der Arbeit an den Strand, mache mich fertig und schon geht es ins Wasser mit Schnorchel, Taucherbrille und Flossen. Wir konnten Rochen beobachten und gestreifte, grüne oder orange Fische. Ich freue mich schon darauf es nochmal zu machen.
Abends geht es auf eine Geburtstagsfeier von einem Mädchen aus dem Bootcamp.
Samstags spiele ich Volleyball am Strand und hole mir leider einen dicken Sonnenbrand.


Abends geht es auf die Mardigras Parade, das ist eine riesige Gay Parade hier in Sydney. Dort treffe ich mich mit zwei Thailänderinnen und wollte mich eigentlich noch mit mehreren Leuten treffen, aber mein Handyanbieter hat kurzerhand meine Nummer gesperrt, sodass ich keine Chance hatte die anderen in dem Trubel zu finden. Also machte ich mich mit den beiden anderen auf die Suche nach einem schönen Platz und wartete bis es los ging. Als es dann so weit war, wurden alle total verrückt und vor allem die Leute in der Parade hatten ihren Spaß. Nach einer Weile, wollten die Thailänderinnen gehen, aber ich blieb noch eine Weile, weil ich die Leute vor mir kennen gelernt hatte und die Parade noch bis zum Ende sehen wollte. Nach etwas warten und quetschen, schafften wir es sogar in die erste Reihe, wo wir einige High Fives, ein Armband und eine Sonnenbrille abstauben konnten.
Am nächsten Tag holte ich Clara vom Flughafen ab, denn sie kommt mich hier einen Monat lang besuchen und kann sogar bei mir in der Wohnung wohnen. Wir fuhren heim um ihre Sachen abzulegen und machten uns mit Yanin auf den Weg nach Manly, wo wir uns mit zwei Deutschen traffen und schnorcheln gingen.


Auf dem Rückweg hatten wir das Glück den Sonnenuntergang von der Fähre aussehen zu können, wobei wir Aussicht auf die Stadt, das Opera House und die Harbour Bridge hatten.

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